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Sharedfolders mit libvirt und KVM

Januar 25, 2013

Wenn man einen virtuellen Fileserver laufen lassen will, so bietet es sich an die Daten nicht in eine virtuelle Festplatte, also ein Imagefile zu schreiben sondern direkt ins Filesystem des Hosts, damit man die Daten auch lesen kann ohne den virtuellen Fileserver starten zu müssen.

Libvirt bietet dazu die Funktion „shared Folders“. Diese wird in Verbindung mit KVM erst am Version 0.8.5. unterstützt. Im Konfigurationstool virt-manager findet man diese Funktionalität unter dem Punkt „Filesystem“. Unter Debian Squeeze hatte ich allerdings, auch nach diversen Upgradeversuchen von libvirt, kvm und qemu, immernoch das Problem, dass virt-manager ausgegeben hat, dass diese Funktionalität nicht von dieser Version von qemu unterstützt werde.

Daraufhin habe ich beschlossen das Filesystem mithilfe von sshfs einzubinden. Alternativen dazu wären ein Samba-Server auf dem Hostsystem oder ein NFS-Server. Diese Konfiguration hätte allerdings in meinem Fall keinen Sinn gemacht, da es mir darum ging einen virtuellen Fileserver zu betreiben.

Um einen Pfad vom  Remotesystem mit Hilfe von sshfs im lokalen Dateisystem einzubinden muss man zuerst sshfs installieren mit dem Befehl:

apt-get install sshfs

Um nun einen Pfad zu mounten verwendet man den Befehl:

sshfs "username"@"remote_adresse":"pfad_im_remote_system" "pfad_im_lokalen_system"

Wie man erreicht, dass dieser Pfad automatisch gemountet wird, wird in diesem Blogeintrag sehr gut beschrieben.

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